Depotkonto Vergleich der besten Depotkonten

Das Depotkonto richten sich Anleger ein, die mit Wertpapieren handeln möchten. Das können Aktien, Fondsanteile, Derivate oder Rentenpapiere sein, die der Anleger möglichst online ordern und verkaufen kann. Depotkonten werden zwar vielfach ohne Grundgebühren geführt, faktisch jede Bank und Onlinebroker bieten diese Konten an. Die Depotgebühren, Ordergebühren sowie der Komfort der Konten unterscheiden sich aber sehr erheblich, sodass Anleger hier genau hinschauen müssen. Nutzen Sie unseren Depotkonto Vergleich online!


Top 3 Depotkonten nach Kosten*
Anbieter / ProduktDepotkostenOrderkostenGesamtkostenMehr Infos /
Antrag
1 DEGIRO
Depot
0,00 €  2,08 €  24,96 €  Zum Anbieter
2 Consorsbank
Trader-Konto
0,00 €  4,95 €  59,40 €  Zum Anbieter
3 CapTrader
Livekonto
0,00 €  5,00 €  60,00 €  Zum Anbieter

zum aktuellen Depotkonto Vergleich

Die Ordergebühr ist im Gegensatz zu den meisten anderen Bankdienstleistungen nicht das ausschlaggebende Kriterium, gerade wenn es um echtes Trading mit Derivaten geht. Hier spielen die Verfügbarkeit des Kontos und die Auswahl der handelbaren Wertpapiere die größte Rolle. Pauschal lässt sich sagen, dass ein Handel mit CFDs, Knock-outs und Optionsscheinen am besten über einen zuverlässigen Online-Broker erfolgt, während für den Aktienhandel das klassische Wertpapierdepot bei der Stadtsparkasse genügen kann.

Depotkonto Vergleich nach den Depot- und Ordergebühren

Die Depots führen viele Anbieter inzwischen kostenlos, allerdings ist das nicht die Regel (wie etwa bei Girokonten) und hängt auch von der Art der Wertpapiere ab. So kann bei der netbank ein Wertpapierdepot mit Aktien kostenlos geführt werden, Fondsanteile im Depot kosten jedoch eine Jahresgebühr von 28 Euro (Stand: März 2013). Bei vielen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken zahlt der Kunde einen Prozentsatz (meist 0,5 bis 1,0 Prozent) auf den Wert seines Depots. Gravierend fallen die Unterschiede bei den Orderkosten aus. Viele ausländische Online-Broker bieten die kostenlose Orderung von CFDs und Forexpositionen an, sie verdienen allein am Spread (Differenz zwischen An- und Verkauf). Traditionelle Discount-Broker wie flatex ermöglichen bis zum Ordervolumen von 1.500 Euro eine Orderung für 5,90 Euro, die ING-DiBa verlangt für genau denselben Vorgang 9,90 Euro. Wer nun glaubt, der Fall sei klar zugunsten von flatex zu entscheiden, irrt: Der Broker fällt in unregelmäßigen Abständen für zwei bis drei Stunden komplett aus, was für einen Derivatehandel den GAU bedeutet. Auch der telefonische Support ist dann nicht zu erreichen. Dabei kann flatex über Monate gut funktionieren und dann an zwei Tagen hintereinander ausfallen, es ähnelt einer Lotterie. Gerade das Konzept des Brokers, zu günstigsten Ordergebühren auch Einsteigern den Derivatehandel mit geringen Summen zu ermöglichen, erscheint damit obsolet. Von der ING-DiBa sind solche Vorgänge hingegen nicht bekannt. Die Broker mit den komplett kostenlosen Angeboten sitzen vielfach auf Zypern, bieten keinen deutschsprachigen Support und erscheinen teilweise dubios, Erfahrungen über ihre technische Zuverlässigkeit sind nicht zu finden. Wer also ernsthaft mit Derivaten handeln möchte, muss sich sehr gut umschauen.

Die vielfach angebotene Staffelung von Ordergebühren – etwa ein Abschlag von ursprünglich 8,99 Euro pro Order auf 6,99 – bei einer gewissen Zahl von Ordervorgängen pro Quartal kann getrost vernachlässigt werden. Sie soll die Anleger zum fleißigen Ordern motivieren, aber auf diese Weise wird an der Börse kein Geld verdient.

Technische Funktionen von Depotkonten

Wichtig für Anleger sind bei Depotkonten zwei technische Eigenschaften: die absolute Verfügbarkeit und die Arten von Ordermöglichkeiten. Broker bieten darüber hinaus den automatisierten Handel an, der spezielle Kenntnisse erfordert.

Verfügbarkeit: Es gibt immer noch Depots, in die zwar eine Aktie „gelegt“ werden kann, ein sekundenschneller Handel ist jedoch nicht möglich, sehr umständlich oder unzuverlässig. Diese Depots führen manche Sparkassenkunden nebenher, die heute Aktien von Daimler kaufen, um sie ihren Enkeln zu vererben. Ob das Sinn macht, bleibt dahingestellt, die technischen Depotfunktionen spielen aber bei diesem Vorgang nur eine untergeordnete Rolle. Wenn jedoch Broker oder Direktbankdepots den sekundenschnellen Handel versprechen, muss dieser immer funktionieren. Hier gibt es technische Schwächen wie oben beschrieben, die der Anleger leider nur durch persönliche Praxis oder Erfahrungsberichte kennenlernt.

Ordermöglichkeiten: Wertpapiere mit ihren täglichen Kursschwankungen benötigen Ordermöglichkeiten wie Stopp-buy, Stopploss, OCO, Trailing-Stopp und Limit-buy. Nicht alle Depotkonten weisen diese Ordermöglichkeiten auf, teilweise sind sie unverständlich dargestellt und kaum zu nutzen. Wer jedoch Wertpapiere über ein Depot selbst handelt, benötigt höchsten Komfort.

Der automatisierte Handel über die Expert Advisors (Tradingroboter) eines MetaTrader sowie das Social Trading über Mirror- und Zulu-Trader sind Problemstellungen für sich, die neben der Führung des Depots selbst existieren und deren Darstellung hier den Rahmen sprengen würde. Interessenten wenden sich gezielt an einen Online-Broker ihrer Wahl.

Depotwechsel

Wer ein Depot wechseln möchte, löst das alte Depot auf und sucht sich ein anderes. Auch eine Übertragung der Wertpapiere ist natürlich möglich. Einige Banken bieten erheblich Boni, wenn ein Fremddepot zu ihnen wechselt (beispielsweise Cortal Consors), Kosten entstehen hingegen beim Depotwechsel nicht. Hierzu gab es schon 2004 ein BGH-Urteil (Gebührenverbot). Steuerlich bleibt der Depotwechsel neutral, da der Kunde Inhaber seiner Wertpapiere bleibt. Allerdings geht er nicht immer schnell vonstatten, manche Banken brauchen Tage und Wochen. Daher empfiehlt es sich durchaus, Gewinnpositionen aufzulösen und gegebenenfalls im neuen Depot nachzukaufen.

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